Was sie selbst für Ihre Füße tun können

Beim Schuhkauf

Kaufen Sie Schuhe möglichst nur nachmittags oder abends, denn am Morgen sind Ihre Füße in der Regel schlanker.
Wenn Sie ganz genau wissen wollen, ob ein Schuh passen wird, so stellen Sie sich aufrecht mit beiden Füßen auf eine dünne Pappe. Bitten Sie jemanden mit einem Stift die Fußumrisse nachzuzeichnen. Schneiden Sie die Umrisse Ihrer Füße aus und nehmen Sie diese mit zum Schuhkauf. Legen Sie die Pappumrisse in den Schuh, den Sie sich ausgesucht haben, und schauen Sie, ob der Schuh wirklich passt. Sie können auch mal Ihren Schuhschrank durchgehen und ausprobieren, in welchen Schuh die Pappumrisse problemlos eingelegt werden können.

Strümpfe

Tragen Sie nach Möglichkeit Strümpfe ohne Nähte oder drehen Sie die Nähte nach außen, um Druckstellen zu vermeiden.

Fußbäder

Fußbäder sollten Sie sich nicht öfter als einmal in der Woche gönnen. Auch ein angenehmes Fußbad laugt die Haut aus und zerstört den natürlichen Säureschutzmantel der Haut.

Eincremen

Regelmäßige Pflege tut auch den Füßen gut und verringert oft die Entstehung von Hornhaut. Stellen Sie die Fußcreme auf Ihren Nachttisch und cremen Sie die Füße abends vor dem Schlafengehen ein. Es ist nicht notwendig, dann Socken anzuziehen. Cremen Sie nicht in den Zehenzwischenräumen ein, da das feuchtwarme Klima ein Nährboden für Pilze sein kann.

Fußgymnastik

Auch die Füße bestehen aus vielen Muskeln, Bändern und Sehnen. Diese zu trainieren erhält die Beweglichkeit der Füße und kann dabei unterstützen Fuß- und Zehenfehlstellungen zu verhindern.

Nagelschnitt

Wenn Sie Ihre Fußnägel selber schneiden, dann sollten Sie darauf achten, sie gerade zu schneiden, folgen Sie der Zehenkuppe. Werden die Ecken rund geschnitten, so kann dies einen Rollnagel oder eingewachsene Ecken begünstigen.

Barfußlaufen ist gesund für Ihre Füße!

FAQs

1. Warum eine Hygienepauschale?

Bevor die Instrumente und Fräser bei Ihnen zum Einsatz kommen, werden sie in einem Ultraschallgerät (mit VAH-gelistetem Desinfektionsmittel) gereinigt, abgespült und getrocknet. Danach folgt eine Sichtkontrolle ggf. mit einer Lupenleuchte. Sind noch Verunreinigungen an den Instrumenten, wird mit entsprechenden mechanischen Mitteln gereinigt und danach folgt eine erneute Reinigung im Ultraschallgerät. Sind die Instrumente und Fräser sauber, werden diese in Folie verpackt und eingeschweißt. Danach werden die eingeschweißten Instrumente im Autoklav sterilisiert. Nach der Sterilisation wird jeder Instrumentensatz mit zwei Einmalhandschuhen und einem Mundschutz in eine desinfizierte Box verpackt und erst wieder beim Einsatz bei Ihnen ausgepackt. Nach der Benutzung kommt alles, was ich bei Ihnen eingesetzt habe, in „Ihre“ Box und wird dann erst wieder in meinem Hygieneraum ausgepackt.

Um einen einwandfreien Ablauf gewährleisten zu können, habe ich mir bei der DRK-Schwesternschaft „Bonn“ e.V. in der Poppelsdorfer Allee einen Raum gemietet. Dieser Raum so groß, dass ich mir eine „unreine“ und eine „reine“ Seite einrichten konnte. So durchlaufen die Instrumente einen Kreislauf und es gibt keine Überschneidungen.

Die eingesetzten Mittel sind VAH gelistet und die eingesetzten Geräte werden regelmäßig von zugelassenen Unternehmen geprüft. Das alles wiederum wird regelmäßig vom Gesundheitsamt geprüft. Eine sichere Sache.


2. Die Sache mit dem Fußbad. Ein Fußbad vor der Behandlung oder nicht?

In der einen Praxis wird vor der Behandlung ein Fußbad gemacht und in der anderen Praxis nicht. Da hat jeder so seine eigenen Gedanken, warum er ein Fußbad vor der Behandlung für sinnvoll hält oder nicht. Ich kann auch gar nicht sagen, was richtig oder falsch ist oder ob es überhaupt ein Richtig oder Falsch gibt. Das Einzige, was ich hierzu sagen kann, ist, warum ich persönlich ein Fußbad vor meiner Behandlung in der Regel für nicht sinnvoll halte.

Ein Fußbad sollte nicht länger als 3 Minuten dauern, insbesondere wenn Sie bestimmte Hauterkrankungen und/oder Diabetes haben. Diese Zeit reicht nicht aus, um dicke Hornhautschichten so aufzuweichen, dass sie leichter entfernt werden können. Hierzu setze ich spezielle Mittel ein. Diese Mittel können nicht in die Haut einziehen, wenn die Haut schon mit Wasser vollgesogen ist. Nach meiner Meinung ist es auch viel hautschonender, wenn die Haut nur punktuell an den gewünschten Stellen aufgeweicht wird und nicht pauschal überall. Jeder Kontakt mit Wasser trocknet die Haut aus. Im Rahmen der normalen Körperhygiene werden auch die Füße durch den Kontakt mit Wasser gereinigt, aber auch belastet. Dies möchte ich nicht zu zusätzlich bei der Behandlung machen, denn jedes Mal muss sich der Säureschutzmantel der Haut erneut aufbauen und dieser ist – wie der Name schon sagt – ein wichtiger Schutz. Und was für mich noch ganz wichtig ist: Der Kontakt mit Wasser verändert das Hautbild; ich möchte die Haut aber so sehen, wie sie ist.


3. Wie oft sollte man Bimsstein, Hornhautfeilen & Co. verwenden?

Ich habe es in meiner Ausbildung so gelernt und kann es aus der praktischen Erfahrung nur bestätigen: Je mehr desto mehr.

Grundsätzlich ist gegen den Einsatz von Bimsstein und Hornhautfeilen bei Hornhautschwielen gar nichts einzuwenden, aber bitte in Maßen. Patienten von mir, die nach jedem Duschen, jeden Abend oder ähnlich häufig ihre schlimmen, dicken Hornhautstellen bearbeitet haben, konnten feststellen, dass ihre Hornhautstellen einfach nicht besser wurden, im Gegenteil. Häufig wurden sie noch schlimmer und dann wurde noch mehr gefeilt und geraspelt. Durch das häufige Raspeln und Feilen wird die Haut dazu angeregt noch mehr Hornhaut zu produzieren. Wärme und Reibung erhöhen die Zellteilung. Also maximal 1 x in der Woche die Hornhaut so bearbeiten! Manchen meiner Patienten ist diese Umstellung sehr schwergefallen, denn der positive Effekt tritt nicht sofort auf. Die Haut braucht ihre Zeit, um auf die Umstellung zu reagieren. Aber die meisten Patienten, die es konsequent ausprobiert haben, machen heute gar nichts mehr selbst, denn es reicht jetzt, wenn die Hornhaut in den Behandlungsintervallen abgetragen wird. Lassen Sie sich von Ihrer/m Behandler/in beraten.